Überbrückende Hilfe für Opfer von Menschenhandel fehlt

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Das FIZ betreut Betroffene von Menschenhandel aus Deutschland, EU-Ländern und Drittstaaten. Für Frauen aus der EU gab es bisher vom Land Baden-Württemberg einen Opferfonds, der eine professionelle, niederschwellige und schnelle Unterstützung ermöglichte. Das Land hat angekündigt, den Fonds aufzulösen, was die Unterstützung von Opfern in Zukunft erschweren wird. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart, die selbst einen Opferfonds für Frauen aus Drittstaaten aufgelegt hat, kritisiert die Schließung in einer Pressemeldung: 12.01.2018. Diözese kritisiert Schließung von Opferfonds: Bedarf existiert weiterhin

Rottenburg/Stuttgart. 12. Januar 2018. Die Diözese Rottenburg-Stuttgart hat die Schließung des Landes-Fonds für Opfer von Menschenhandel zum Zweck der sexuellen Ausbeutung kritisiert. Ordinariatsrätin Irme Stetter-Karp wies am Freitag in Stuttgart die Begründung zur Schließung des mit 72.000 Euro ausgestatteten Opferfonds zurück. Das Land hatte argumentiert, Opfer von Menschenhandel könnten nun Mittel nach Sozialgesetzbuch (SGB) beziehen. Stetter-Karp äußerte sich vor dem von Papst Franziskus ausgerufenen Welttag der Migranten und Flüchtlinge (Sonntag).

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