Donnerstag, 1. März 2018: Ankommen in der Fremde: Psychologische Prozesse bei Migration und Integration

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Auswandern kann positive Veränderungen und Entwicklungen ermöglichen, bedeutet jedoch auch immer das Erleben von großem Verlust. Alle Migrantinnen und Migranten machen einen Anpassungsprozess durch, in dem sie z. B. ihrer Sprache, Heimat, Kultur, Identität nachtrauern. Auch bei einem Umzug innerhalb des eigenen Landes können solche Erfahrungen auftreten. Durch einen solchen Prozess tauchen bestimmte körperliche und psychologische Symptome auf, die man als „Ulysses-Syndrom“ bezeichnet.

Der Vortrag handelt davon, wie man Anzeichen des Ulysses-Syndroms im Alltagsleben von Migrantinnen und Migranten erkennen und welche hilfreichen Handlungsstrategien man aus psychologischer und sozialarbeiterischer Sicht anwenden kann. Alle Interessierten – Deutsche sowie Migrantinnen und Migranten, besonders auch Menschen, die sich in diesem Bereich engagieren – sind herzlich eingeladen. Bei großem Interesse besteht im Laufe des Jahres die Möglichkeit, z. B. englisch- oder spanischsprachige Workshops anzubieten. Veranstaltung des Fraueninformationszentrum FIZ in Zusammenarbeit mit der SEZ sowie dem Forum der Kulturen Stuttgart e. V.

Veranstaltungsort

Welthaus Stuttgart
Globales Klassenzimmer
Charlottenplatz 17
70173 Stuttgart

Zielgruppe

Engagierte in Baden-Württemberg
Migrantenorganisationen

Datum

Donnerstag, 1. März 2018 von 18:30 - 21:00 Uhr
Dauer 2h 30m

Referenten

Romina Tumini, Psychologin und Psychopädagogin
Nele Diether, Sozialarbeiterin B.A.
Beraterinnen im Fraueninformationszentrum FIZ, Stuttgart