Die Rechte von Betroffenen von Menschenhandel respektieren!

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Launch der Kampagne One Story - Two outcomes

Ein Appell an die europäischen Staatsregierungen, Betroffenen von Menschenhandel Zugang zum Recht zu gewähren. Menschenhandel ist, wie vielen bekannt ist, sowohl eine Ursache als auch eine Folge schwerer Menschenrechtsverletzungen.

Der KOK e.V. begrüßt die positiven Entwicklungen in Deutschland, durch die versucht wird, Betroffene von Menschenhandel zu schützen. Die Ratifizierung der Europaratskonvention gegen Menschenhandel war ein entscheidender Schritt. Trotzdem sehen wir in unserer täglichen Arbeit immer noch viele Fälle, in denen die rechtlichen Vorgaben nicht umgesetzt werden. Zusammen mit unseren Partnerorganisationen in ganz Europa möchten wir unsere Bedenken zum Ausdruck bringen.

Die Europaratskonvention verlangt, dass Betroffene von Menschenhandel bestimmte Rechte haben, wie zum Beispiel einen Anspruch auf Unterbringung, Rechtsbeistand und ein temporäres Aufenthaltsrecht. Zudem sollen sie finanzielle Entschädigungen erhalten und nicht für Vergehen oder Straftaten bestraft werden, die sie als Folge des Menschenhandels begangen haben. Hierdurch soll ihnen ermöglicht werden ihr Leben wiederaufzubauen.

Ohne Zugang zu ihren Rechten ist es für Betroffene von Menschenhandel nahezu unmöglich, Kontrolle über ihre Zukunft zu erlangen. Sie sind dann besonders gefährdet, wiederholt Opfer von Ausbeutung zu werden. Um dies zu verdeutlichen, möchten wir Ihnen Annas Geschichte vorstellen.

Wir hoffen, Annas Geschichte und die vieler anderer wird Sie anregen, alle Ihre Möglichkeiten zu nutzen, um sicherzustellen, dass die Rechte von Betroffenen von Menschenhandel respektiert werden. Und natürlich werden wir als KOK e.V. Sie auch weiterhin über Erfahrungen aus der Praxis auf dem Laufenden halten.

Bitte kontaktieren Sie uns oder besuchen Sie unsere Webseite, wenn Sie mehr über die Rechtverletzungen, die wir beobachten oder unsere Arbeit erfahren wollen.

Launch der Kampagne: One Story- Two Outcomes

Mehr zur Kampagne finden sie auf der La Strada International Website (englisch)

United against human trafficking, LSI NGO Platform consists of:
Gender Perspectives (Belarus), Animus Association (Bulgaria), La Strada Czech Republic, Open Gate (Macedonia), La Strada Moldova, CoMensha (The Netherlands), La Strada Poland, La Strada Ukraine, Association of Young Azerbaijani Friends of Europe, Anti-Slavery International (UK), ASTRA - Anti-Trafficking Action (Serbia), Hope Now (Denmark), KOK (Germany), Lefö (Austria), Living for Tomorrow (Estonia), Novi Put (Bosnia and Herzegovina), Pag-Asa (Belgium), PICUM (Belgium), Proyecto Esperanza (Spain).

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